Die limitierte Erstauflage kommt im Digipak inkl. Bonustrack. Nur solange erhältlich wie der Vorrat reicht! Ja, In Flames sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Nein, In Flames sind nicht zu einer belanglosen 08/15-Combo verkommen. Die Schweden haben das Genre des melodischen Death Metal nicht nur (mit)begründet, sie haben es auch bis zum Erbrechen ausgereizt. Folgerichtig fahren Anders Friden und Co. seit “Reroute to remain” einen neuen, moderneren Kurs. Der setzt sich mit “Soundtrack to your escape” selbstverständlich fort. Das neuste In Flames-Werk wirkt erst einmal unglaublich sperrig und verworren. Außer der ersten Singleauskopplung “The quiet place” bleibt kaum ein Song hängen. Erst nach und nach entfaltet sich die wahre Klasse des Albums. In Flames jonglieren mit Nu Metal-Elementen, verwenden gerne und oft Synthie-Sounds und streifen mit Songs wie “Dead alone” oder “In search for I” nur noch gelegentlich altbekanntes Terrain. Für Fans der ersten Stunde ist hier definitiv Schluss mit lustig, tolerante Metaller hingegen werden mit “Soundtrack to your escape” keinerlei Probleme haben. Auf zu neuen Ufern. Ein Schritt, der In Flames Respekt einbringen dürfte.
01 F(r)iend – 02 The quiet place – 03 Dead alone – 04 Touch of red – 05 Like you better dead – 06 My sweet shadow – 07 Evil in a closet – 08 In search for 1 – 09 Borders and shading – 10 Superhero of the computer rage – 11 Dial 595 escape – 12 Bottled – 13 Discover me like emptiness (bonus track)